Aber was machen wir hier überhaupt? An jedem Werktag bis zur Conversion Conference wird ein neuer Conversion Tipp
eingetragen, sodass hier am 7.11. genau 55 Tipps zur Verbesserung der Conversion zu finden sind.
Das ist natürlich nur ein kleiner Vorgeschmack, der vor allem die Wartezeit erträglicher gestalten soll.
Das volle Programm gibt es dann auf der Conversion Conference am Trakken Stand.
Bei der Gestaltung der Landing Page gibt es ein paar Beschränkungen. Zum einen sollte der Stil und die Botschaft des Banners und der Homepage aufgegriffen werden. Eine treffende Analogie wäre hier ein Restaurant, das eine sehr schöne Tür hat, die auf eine geschmackvolle Inneneinrichtung schließen lässt. In Wahrheit aber passt die Einrichtung absolut nicht zur Tür. Das Restaurant sieht zwar von innen auch ganz passabel aus und hat vielleicht sogar vorzügliches Essen, ein Teil der Kunden wird aber nicht einmal so weit gehen Platz zu nehmen. Wer vermeiden möchte, dass dieser Teil der Kundschaft auf direktem Wege wieder zur Tür hinausgeht, der sollte seinen Innenraum passend streichen und das stilistische Versprechen, welches er mit der Tür gegeben hat, einhalten.
Wie auch schon der visuelle Teil sollte auch der Ton vom Banner zur Landing Page einheitlich sein. Es soll nur ein Image vermittelt werden. Ist dies nicht erfüllt könnten Kunden, zu Recht, annehmen auf der falschen Seite gelandet zu sein, womit das Verlassen der Seite schon fast unvermeidlich ist. Die LP steht, in ihrer Rolle als Mittel zur Conversion, in der Verantwortung die bisher gegebenen Anreize des Banners sinnvoll zu erweitern. Dies aber ohne den Besucher mit einer kompletten Homepage zu beschießen. Banner, LP und Website sollten wenigstens Grundmerkmale der Marke beibehalten.
"Komm zum Punkt!" sollte gerade bei der Erstellung einer Landing Page als Grundsatz behandelt werden. Niemand mag einem Vertreter ewig zuhören. Gerade bei längeren Texten neigen die Leser nicht nur zum Überspringen von Textstellen, sondern auch verstärkt zum voreiligen Schließen der mit Text überladenen Seite. Also: Wenig Text und keine unwichtigen Informationen, lange Texte sind, wenn überhaupt, auf der Ziel-Website besser aufgehoben.
Eine Landing Page ist nur so gut wie ihre Überschrift. Wenn die Neugierde des Besuchers bereits Sekunden nach der Ankunft auf der LP schwindet, dann wird er sich zu recht nicht mehr durch Texte wühlen und mit dem Ausfüllen eines Formulars kann dann erst recht nicht mehr gerechnet werden. Eine gute Überschrift ist klar formuliert, fokussiert die Aufmerksamkeit der Lesers und ist sowohl leicht erkennbar als auch gut positioniert.
Die Aufteilung der User ist besonders bei verschiedenen Zielgruppen wichtig. Auch wenn ein Produkt zum Beispiel für Leute im Alter von 20-40 Jahren besonders interessant ist, sprechen User von Site A (auf U30 ausgelegt) auf eine bestimmte Landing Page möglicherweise besser an als User von Site B (Ü30).
Durch einfache A|B-Tests können die für eine Zielgruppe effektivsten Landing Pages gefunden werden. Auch wenn es zusätzliche Arbeit bedeutet, oft erhöht eine besonders gut angepasste Landing Page die Conversion Rate signifikant. Es zeigt sich halt immer wieder, dass verschiedene Generationen unterschiedliche Interessen haben.
Eine Landing Page sollte möglichst minimalistisch gestaltet sein. Das macht überflüssige Eindrücke, auch wenn es sich hart anhört, zu Müll. Von Zeit zu Zeit muss ein prüfender Blick auf die Landing Page fallen und unvoreingenommen analysiert werden, ob ein Übermaß an Elementen um die Aufmerksamkeit des Besuchers streitet. Wenn auf mehr als einem Element der erste Fokus liegt, dann hat die Seite noch Potential zur Verbesserung.
Gerade für das Design einer Landing Page ist der Grundsatz "Keep it above the fold!" noch einmal wichtiger als er es zum Beispiel bei einer Website ist. Im Grunde besagt der Satz, dass die vorrangige Botschaft und der CTA (call to action) über der imaginären Linie sein sollen, welche den oberen Teil der Website vom Boden trennt. Wie immer gilt, dass die Aufmerksamkeit auf den CTA fallen soll und der ist selbstverständlich weniger präsent, wenn er am Boden der Landing Page verschwindet.
Für einen Landing Page-Besucher sollten Entscheidungen möglichst leicht gemacht werden. Wenige Leute geben persönliche Informationen ohne jede Gegenleistung preis. Wenn für das Abgeben von Informationen eine Belohnung versprochen wird, dann steigt die Bereitschaft sich den Aufwand immens. Wenn ein Vorgeschmack auf die Belohnung schon vor dem Abgeben von Informationen verfügbar ist, dann werden bei einigen Usern letzte Bedenken ausgelöscht.
Auch wenn die Versuchung manchmal groß ist - Phrasen wie "JETZT KAUFEN!", "NUR JETZT" usw. haben auf einer seriösen Landing Page nichts verloren. Ein stetig wachsender Anteil der Bevölkerung verfügt über ein gewisses Maß an Know-How und ist damit weniger anfällig für derartig billige Verkaufstaktiken. Ganz zu schweigen von der Gefahr mit betrügerischen Seiten in einen Topf geschmissen zu werden.
Obwohl in der Regel "billige Verkaufstaktiken" nicht verwendet werden sollten, gibt es Unternehmen, die damit durchkommen. Das sind die berühmten regelbestätigenden Ausnahmen. Auf einer Landing Page von Media Markt ist Zurückhaltung zum Beispiel nicht angebracht, da es eher ungewöhnlich wäre, wenn nicht in fetten Druckbuchstaben das aktuelle Angebot in den Himmel gelobt werden würde.
Wer an Formulare denkt, der hat ewig lange Seiten mit etlichen Feldern im Kopf. Auf einer Landing Page sollte solch ein Alptraum-Formular vermieden werden. Hat das Formular für die Registrierung optionale Felder und fragt nach Informationen, die nicht benötigt werden? Raus damit! Optionale Informationen können auch im Nachhinein erfragt werden - im Vorhinein schrecken sie nur ab. Formulare wirken sofort weniger einschüchternd und die Belohnung am Ende scheint schon fast greifbar zu sein.
Internet-User gehören wahrscheinlich zu den ungeduldigsten Menschen überhaupt. Verwöhnt durch Suchergebnisse mit einer Ladezeit von wenigen Millisekunden, geht schon bald nichts mehr schnell genug. In diesem Sinne sollte beachtet werden, dass Arbeit auch Zeitaufwand bedeutet. Benutzerfreundlich bedeutet also, dass möglichst wenig Aufwand betrieben werden muss, um ans Ziel zu kommen.
Bei der Gestaltung der Landing Page gibt es ein paar Beschränkungen. Zum einen sollte der Stil und die Botschaft des Banners und der Homepage aufgegriffen werden. Eine treffende Analogie wäre hier ein Restaurant, das eine sehr schöne Tür hat, die auf eine geschmackvolle Inneneinrichtung schließen lässt. In Wahrheit aber passt die Einrichtung absolut nicht zur Tür. Das Restaurant sieht zwar von innen auch ganz passabel aus und hat vielleicht sogar vorzügliches Essen, ein Teil der Kunden wird aber nicht einmal so weit gehen Platz zu nehmen. Wer vermeiden möchte, dass dieser Teil der Kundschaft auf direktem Wege wieder zur Tür hinausgeht, der sollte seinen Innenraum passend streichen und das stilistische Versprechen, welches er mit der Tür gegeben hat, einhalten.
Wenn das primäre Ziel das Ausfüllen eines Formulars ist, dann muss das auch deutlich sein. Eine klare, leicht nachvollziehbare Zielsetzung ist wegen der geringen Aufmerksamkeitsspanne von immenser Bedeutung. Durch einen Kontrast zum Hintergrund kann zum Beispiel elegant auf ein Formular verwiesen werden. Zusätzlich sollte das Formular ein wenig Spielraum um den Rand haben, damit es nicht eingeengt wirkt. Anreize sind so zu positionieren, dass immer wieder daran erinnert wird, warum der User sich die Arbeit macht.
Da auf einer guten Landing Page ohnehin nur der nötigste Text zu finden ist, kann getrost auf eine benutzerfreundlichere Schriftgröße zurückgegriffen werden. Auch Formulare müssen nicht mehr in eine Ecke gequetscht werden. Solche Maßnahmen erhöhen nicht nur die Funktionalität der Seite, sondern geben ihr auch ein freundlicheres Gesicht. Eine Landing Page ist kein Bankformular und braucht deshalb auch nicht dezent wie ein Bankformular auszusehen. Das gilt auch für Buttons. Groß und leicht auszumachen ist hier die Devise.
Gerade auf Landing Pages, die ja bewusst wenig Informationen enthalten, ist es ratsam Trust-Elemente einzubauen. Dafür sind beispielsweise Zertifikate von unabhängigen Testinstituten perfekt geeignet. Bei einem Online-Casino sollte auf jeden Fall ein Zertifikat, welches das zufällige Ablaufen der Spiele bescheinigt, gut sichtbar positioniert werden. Ein anderes Trust-Element ist Feedback von Kunden. Gerade Empfehlungen von Personen in der Öffentlichkeit haben verstärkt Gewicht, da hier die Glaubwürdigkeit auf dem Spiel steht. Wenn also eine Zusammenarbeit mit Prominenz besteht: ab auf die Landing Page damit.
Der erste Eindruck einer jeden Website ist durch das Design geprägt. Obwohl vieles zur Conversion beiträgt, gutes Design kann sehr überzeugend wirken. Eine Seite, die nach viel Geld aussieht wirkt seriöser. Selbstverständlich wird ein schlechtes Produkt durch ein geniales Landing Page-Design nicht schlagartig verbessert, es wird aber von mehr Personen gekauft werden. Es ist also festzuhalten, dass Design indirekt mit Qualität assoziiert wird.
Es ist wichtig zu verstehen, was ein User auf der Landing Page sucht. Welche Fragen gibt es bei Erstkontakt? Die Beantwortung von zentralen Fragen spielt eine große Rolle bei der funktionalen Gestaltung der Seite. Es ist ausgesprochen angenehm, wenn die wichtigsten Fragen möglichst schnell beantwortet werden. Außerdem, was für den Erschaffer der Landing Page im Grunde Priorität hat: Besucher brauchen ihre Antworten nicht an anderer Stelle zu suchen und bleiben auf der Seite.
Wenn eine Landing Page erst gar nicht sichtbar ist, dann kann auch kein Produkt vorgeführt werden. Bevor die Landing Page online geht, muss deshalb ausführlich geprüft werden, ob sie in allen Browsern funktionsfähig ist. Auch Tests mit unterschiedlichen Auflösungen können manchmal noch Probleme offenbaren und sollten idealerweise auch durchgeführt werden.
"Aus den eigenen Fehlern lernen" hört sich einfacher an als es ist. Wer es sich einfach macht und Problemen in alten Kampagnen nicht auf den Grund geht, der verschenkt eine ideale Möglichkeit zu lernen. Nur ist das in die Tonne treten von gescheiterten Ideen leicht. Den Problemen auf den Grund zu gehen ist allerdings etwas schwerer aber lohnenswert. Im Endeffekt gibt es eine Zeitersparnis bei zukünftigen Projekten. Eine kurze Liste mit Don'ts ist also empfehlenswert.
Nach dem Prinzip des Lernens aus Fehlern kann auch aus den Erfolgen vergangener Kampagnen oder Projekte gelernt werden. Wenn etwas besonders gut funktioniert hat wie beispielsweise ein Slider, dann können andere Projekte vielleicht ähnlich angegangen werden. Eine Liste mit erfolgreichen früheren Ideen ist in jedem Fall eine gute Idee. Möglicherweise gerade für Zeiten, in denen die neuen Ideen nicht so einfach zugeflogen kommen.
Was machen die Anderen? Konkurrenzanalysen sind vor allem aus zwei Gründen sinnvoll. Zum einen kann man sich leicht inspirieren lassen. Andererseits ist es möglich Unterschiede zur Konkurrenz herauszuarbeiten. Vielleicht kann sogar Kundschaft gefunden werden, die von der Konkurrenz nicht ausreichend versorgt wird. Die neuen Erkenntnisse sind gutes Landing Page-Material. Hier kann dem potentiellen Kunden dann verdeutlicht werden, was ihm bei der Konkurrenz entgeht.
Checklisten kann man nie genug haben. Großartig ist, dass sie immer wieder verwendet werden können. Vorausgesetzt sie wurden allgemein genug gehalten. Im Grunde ist die Checklist für die Qualitätssicherung unablässig, weil sie an die paar Dinge erinnert, die man sonst vergessen hätte. Solch eine Checklist sollte ein paar Grundlagen enthalten. Selbstverständlich sollte die Überprüfung auf Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler vermerkt sein. Außerdem muss natürlich überprüft werden, ob alle Elemente aus dem Layout auch auf der Seite zu finden sind. Aber vor allem Kleinigkeiten wie das Favicon sind bei der Qualitätssicherung schnell vergessen und gehören deshalb in eine sorgfältig erstellte Checklist.
Testen, Testen und noch mehr Testen. Getestet wird, um den Sinn von Änderungen zu bestätigen. Es kann zum Beispiel eine vorherige Version gegen eine neue Seite getestet werden. Aber es ist natürlich auch möglich mehrere Seiten gegeneinander zu testen. Vor allem die Auswirkungen von augenscheinlich kleinen Änderungen können von Zeit zu Zeit überraschen. Manchmal macht es beispielsweise einen großen Unterschied, wo der call to action positioniert ist.
Neue Ideen sind großartig. Obwohl bereits eine Landing Page läuft kann ruhig noch eine weitere gegen die laufende Seite getestet werden. Nur weil etwas funktioniert heißt es nicht, dass man es nicht verbessern kann. "Never change a running system"? Quatsch! Raum für Verbesserungen gibt es immer, gerade im Web.
Der call to action (CTA) fordert unmissverständlich zur gewünschten Aktion auf. Wenn zum Beispiel Sicherheits-Software angeboten wird, dann muss der Button nicht langweilig "Download" sagen. Der CTA darf eindeutig besagen, dass der Button das tolle Sicherheitspaket liefert. "Hol dir jetzt dein Sicherheitspaket" ist da schon ein deutlich besserer CTA.
Benötigen Landing Pages die Möglichkeit zur Navigation? Ganz simpel: Nein! Das volle Paket ist auf der Website erhältlich und darf dort auch gerne betrachtet werden. In der Landing Page steckt viel Zeit und Geld, solange der Kunde hier unterwegs ist, wollen wir ihn nicht verlieren. Jede Option zu navigieren birgt die Gefahr den Kunden vom eigentlichen Ziel abzulenken.
Externe Links sollten möglichst vermieden werden. Akzeptabel ist die Verlinkung vom Logo, von Datenschutzrichtlinien und von den AGBs. Abgesehen von diesen Essentials sind alle weiteren Links nur Ablenkungen auf dem Weg zum Ziel. Was bei einem Marathon eine falsche Abzweigung auf dem Weg zum Ziel ist, ist bei der Landing Page der ablenkende Link.
Es ist immer wichtig sich in den Besucher der Seite zu versetzen. Möchte der Besucher ein Video, dessen Lautstärke bis oben aufgedreht ist? Oder gehört er, was wahrscheinlicher ist, zu den Menschen, die von lauter Werbung genug haben. Bevor der Cursor zum "X" wandert, sollte deshalb die Lautstärke runtergedreht werden. Insbesondere bei automatisch startenden Videos. Jeder Mensch, der auch in der Öffentlichkeit gerne durchs Internet surft, wird das bestätigen.
Die Suche nach Bildern wurde vor einigen Jahren, durch die Möglichkeit bei Google nach Bildern zu suchen, stark vereinfacht. Gute Bilder geben einer Landing Page den letzten Schliff und sollten dementsprechend sorgfältig ausgewählt werden. Man stelle sich nur einmal vor, dass auf der ansonsten sorgfältig ausgearbeiteten Landing Page ein durch Google gefundenes Bild erscheint. Im schlimmsten Fall wird jemand darauf aufmerksam und bringt es an die Öffentlichkeit, was dem Unternehmen als Ganzem schadet.
Wenn die Registrierung für einen Newsletter zur Debatte steht, dann erwartet ein Kunde, dass er seine Daten bei Bedarf aus der Datenbank komplett löschen kann. Die Möglichkeit in Zukunft den Kontakt zu unterbrechen, ist oft der ausschlaggebende Punkt zwischen "Ihr bekommt meine Kontaktdaten nicht" und "Bei Bedarf können die Daten ja wieder gelöscht werden". Nur eine vertrauenswürdige Seite schafft es einen Kunden an sich zu binden.
Wenn ein Kunde seine Email-Adresse herausgibt, dann öffnet er damit einen Weg zu Kommunikation. In diesem Zusammenhang wirkt es einfach nur unhöflich, wenn eine extrem unpersönliche noreply-Mail im Postfach landet. Auch wenn praktisch alle Unternehmen derartige Mails versenden, ist es kundenfreundlicher, wenn er eventuelle Fragen an die automatisch versendete Email schicken kann. welcome@freundlichesunternehmen.de wirkt doch um einiges sympathischer.
Grundlegende Informationen sollten bei jeder Kampagne verlässlich gespeichert werden. Dazu gehört zum Beispiel die Conversion Rate. Frühere Ergebnisse können mit aktuellen Daten verglichen werden.
Nach dem Vorbild der öffentlichen Gebäude, die in der Regel eine Rollstuhlrampe zusätzlich zu den Treppen haben, kann auch die Landing Page gebaut werden. In dieser schlechten Analogie stellt der Rollstuhlfahrer den Besucher dar und jede einzelne Treppenstufe ist ein Hindernis auf dem bis zu Conversion. Wir wollen allerdings keine Rampe, mit der man die Hindernisse umgeht. Stattdessen treten wir 2 Schritte zurück und analysieren genau welche Schritte zwischen Seitenaufruf und Conversion stehen. Und dann reduzieren wir sie.
Es ist Software verfügbar, die das Verhalten von Kunden auf der Landing Page durch Heatmaps darstellt. So etwas ist sinnvoll, um wenig beachtete Elemente auszusortieren. Natürlich können aber auch die hauptsächlich angesteuerten Elemente der Seite weiter in den Mittelpunkt gerückt werden. Oder die durch die Heatmap gesammelten Informationen werden für spätere Projekte verwendet.
Obwohl ein Großteil der Seitenbesucher heutzutage sehr wahr- scheinlich über einen schnellen Zugang zum Internet verfügt, kann eine Seite, die Ladezeiten niedrig hält, für den Besucher sehr wichtig sein. Durch die schnellen DSL-Leitungen ist schnelles Surfen nämlich zur Gewohnheit geworden. Vergessen die Zeiten, in denen sich Bilder Stück für Stück aufbauten. Es ist wichtig sich bewusst zu machen, dass eine langsame Seite unangenehm heraussticht und durch fortgeschrittene Suchalgorithmen ist der nächste Konkurrent auch schnell gefunden.
Buttons existieren in allen Farben und Formen. Es gibt ovale Buttons, rechteckige und vieles mehr. Selbst von Hybriden hat man schon gehört. Man denke nur an den Amazon - "In den Einkaufswagen" - Button. Also zeigt sich, dass hier ausprobiert werden darf. Ein Button mag vielleicht, im Verhältnis zu den restlichen Elementen auf der Seite, nur einen kleinen Teil ausmachen aber wie man weiß machen die kleinen Dinge oft den großen Unterschied.
Verwandt mit der besonders in der Neurologie genutzten Blick- erfassung. Im Gegensatz zur Bewegung der Pupillen wird hier aber die Bewegung des Mouse Cursors verfolgt. Mousetracking ermöglicht es herauszufinden, was der Besucher sieht, ihn aber nicht anspricht. Außerdem können wichtige Elemente, die für den Besucher praktisch unsichtbar sind, besser positioniert werden. Wenn also im Testbudget noch etwas Platz ist, dann ist ein Mousetracking-Tool wie zum Beispiel TrakkMouse zu empfehlen.
Idealerweise spricht die Landing Page den Kunden auf einem emotionalen Level an und schafft es, Vorfreude auf das Produkt zu schaffen. Wenn ein Kunde sich seinen Einkauf rechtfertigt, weil er meint ihn aus einem tiefen Bedürfnis heraus zu brauchen, dann hat die Landing Page ihren Auftrag erfüllt. Also gilt es herauszufinden, wie das Produkt präsentiert werden kann, um eine solche Bindung zu schaffen.
Gerade grundlegende Änderungen des Layouts können den großen Unterschied bei der Conversion machen. Es lohnt sich also herauszufinden, ob die potentielle Kundschaft auf eine Unterteilung der Seite in zwei oder drei Bereiche möglicherweise besser anspricht als auf eine Unterteilung in nur einen Bereich. Die meisten Besucher könnten im Nachhinein nicht sagen, was sie zur Conversion bewegt hat. Aber wenn ein leicht geändertes Layout positive Reaktionen hervorrufen könnte, dann sollte es getestet werden.
Vorausgesetzt die Landing Page ist mit Text versehen, sollten ein paar simple Regeln beachtet werden. Alle schlagkräftigen Verkaufs- argumente und wichtigen Punkte gehören, wann immer es möglich ist, an den Anfang. Das gilt sowohl für längere Paragraphen als auch für Stichwörter. Oft überfliegen Besucher die Seite nur und haben eine sehr begrenzte Aufnahmefähigkeit. Wenn schon nicht alles in Erinnerung bleibt, dann kann man wenigstens alles wichtige mitgeben. Für die ganz Geduldigen - oder die Neugierigen - ist dann der Inhalt, der über den Anfang hinausgeht.
Ein Albtraum für jeden Landing Page-Besucher, der nur harmlos seiner Aufgabe nach und zur Conversion gehen möchte sind Texte. Dass Texte vermieden werden sollen - vor allem die langen Textwände! - ist jedoch zur Genüge gesagt worden. Unter Umständen lassen sich Texte nicht vermeiden, in diesem Fall gehören weniger wichtige Punkte in die Textmitte. Ungeduldige lesen den mittleren Abschnitt zuletzt, davor den letzten und zuerst natürlich den Anfang.
Wie in den letzten Einträge erwähnt, wird der Anfang zu Beginn gelesen. Der erste Paragraph sollte kurz und knackig sein, also nicht mehr Platz als zwei Zeilen einnehmen. Weil Buchstaben teuer sind - in dem Sinne, dass sie Kunden vertreiben - versuchen wir auch sonst möglichst wenige zu verwenden und beschränken auch die Zeilenlänge anderer Paragraphen. Es sollte noch erwähnt werden, dass hier nicht so streng vorgegangen werden muss wie im ersten Paragraphen.
Das ganze Repertoire darf gerne von Zeit zu Zeit ausgepackt werden. Leider werden noch immer Browser wie der Internet Explorer 6 verwendet, deren einziger Zweck das Zerstören von Seiten und Nerven der Web-Developer zu sein scheint. Die Schwierigkeit besteht also darin die Balance zwischen einer universal funktionierenden Seite und einer möglichst modernen Seite zu bewahren. Ansonsten - vor allem, wenn die moderne Seite besonders erfolgreich ist - stellt die Weiterleitung auf eine reduzierte Seite einen Kompromiss dar.
Die meisten Besucher kann man in zwei Gruppen aufteilen, einmal wären da die Ungeduldigen und dann natürlich deren Gegenstück, die einigermaßen Geduldigen. Für die Ungeduldigen ist der erste call to action vorhanden, der sie direkt ins Conversion-Ziel führt. Für die geduldigeren Besucher, die sich erstmal mit dem Text beschäftigen, gibt es dann weitere CTAs, die natürlich in das gleiche Ziel führen.
Zusätzliche Formularfelder sind schlecht für die Conversion-Rate. Wirklich. Welchen Effekt hat es aber, wenn ein Registrierungsformular halbiert wird und der Rest des Formulars auf einer weiteren Seite platziert wird? Obwohl es im Endeffekt mehr Arbeit bedeutet zwei "halbe" Formulare auszufüllen, kommt hier zugute, dass der Besucher keine zweite Seite erwartet. Er oder sie hat ja nun schon eine Seite ausgefüllt und möchte diesen Arbeitsaufwand nicht verlieren.
Komplizierte Wortkonstruktionen, lange Wörter und Begriffe, die sich anhören als ob sie direkt aus dem Lexikon stammen, sind ein Unding. Kein User wird sich die Mühe machen und die Bedeutung für etliche Begriffe heraussuchen. Sofort raus mit dem unverständlichen Zeug.
Idealerweise gibt es für jedes ausgefüllte Formularfeld eine sofortige Bestätigung. Das kann ein kleines Häkchen sein oder sonst etwas. Weil leichte Bedienbarkeit vom User erwartet wird und eine Grundvoraussetzung für eine verbesserte Conversion-Rate ist, müssen Fehler beim Ausfüllen des Formulars immer gekennzeichnet werden. Dies ermöglicht eine schnelle Korrektur und einen zufriedenen User.
Direkt beim "call to action" lässt sich der Mitläufer-Effekt am besten nutzen. "Mitläufer-Effekt" bedeutet, dass der User jemandem folgt und das Gleiche tut. In diesem Fall folgt der User einer großen Gruppe, welche die von ihm erwartete Aktion bereits hinter sich gebracht hat. Viele Seiten nutzen Facebooks 'Gefällt mir'-Button für diesen Effekt, der natürlich erst bei einer gewissen Anzahl an Klicks seinen Zweck erfüllt. Ein ähnliches Prinzip lässt sich auch auf der Landing-Page verwenden. Aus dem "X 'Gefällt mir'-Angaben" wird dann zum Beispiel "Bereits über 10.000 User" oder "Tritt der größten Community für Conversion-Optimierung" bei.
Landing Pages, die durch Social Media-Buttons bereichert werden, sind eher rar. In der Regel sind auch die ansonsten so großzügig verteilten Buttons nur eine Ablenkung. Deshalb gilt es sich sorgfältig zu überlegen, ob auf der Landing Page für einen Badewannen-Shop wirklich ein Twitter-Button sein muss oder ob der Button auf der Homepage nicht reicht.
Obwohl der User mit Informationen und Eindrücken nicht überhäuft werden darf, sollte nicht vergessen werden, dass ein Mindestmaß an Informationen erforderlich ist. Idealerweise gibt es genug Informationen zum Produkt, um den Wissensdurst aller Kunden zu stillen. Gleichzeitig aber nicht genug Informationen um Kunden abzuschrecken. Eine gewisse Balance ist erforderlich, nach grundlegenden Informationen möchte niemand suchen und gleichzeitig muss nicht sofort die gesamte Gebrauchsanweisung geliefert werden.
Wird mit dem Produkt eine Garantie angeboten? Vor allem bei kostenpflichtigen Produkten zahlt sich eine gut sichtbare Platzierung der Garantie oftmals aus. Bei vorerst kostenlosen Diensten sollte zudem erwähnt werden, dass jederzeit gekündigt werden kann und der Kunde vor plötzlichen Kosten gewarnt wird. Das Vertrauen, welches der Kunde in das Produkt steckt, spielt eine große Rolle bei der Erhöhung der Conversion-Rate.
Bei internationalen Seiten fällt schnell auf, dass die Conversion-Rate in einigen Ländern verdächtig niedrig ist. In so einem Fall empfiehlt es sich - was eigentlich immer sinnvoll ist - eine zusätzliche Landing Page für das Problem-Land einzurichten. Nun ist es möglich Tests durchzuführen, die keinen Einfluss auf die Conversion-Rate der anderen Länder haben.
Weitere Tipps und Beratung gibt es beim Trakken-Stand auf der Conversion Conference.